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Katharina Lustig (1999) PDF Drucken E-Mail

24.12.1999
Alle sind heute so hektisch. Da wird sicher etwas Aufregendes passieren. Zuerst einmal kam Patrick zu uns (obwohl es gar nicht Samstag ist?).
Am Nachmittag lagen bunte Pakete unter einem geschmückten Tannenbaum, die Patrick öffnen durfte. Er hat sich über die 'Geschenke' (so sagten sie zu den Paketen) glaube ich sehr gefreut.
Am Abend brachten wir Patrick nach Hause und wir fuhren weiter zur Oma nach Mödling. - Na dort hat's ausgeschaut! Ein großer Tannenbaum - ganz bunt geschmückt (ich konnte sogar einiges abräumen!) und der Tisch zum Essen war auch toll hergerichtet. Den Geruch kannte ich noch nicht, aber nach dem Essen sagten alle, daß der Fisch ausgezeichnet war.
Auch hier lagen unter dem bunten Baum ganz viele Packerl. --- Ich bekam auch welche zum Auspacken! In einem war ein großer Elch zum Kuscheln und im anderen ein buntes Telefon, das auf Tastendruck verschiedene Melodien spielte (das war mir die ersten Tage nicht ganz so geheuer, aber bald hatte ich mich damit angefreundet, sodaß es schon nach einem Monat neue Batterien brauchte).
Wir haben dann gleich bei der Oma geschlafen. Am nächsten Tag ist es Papa dann gar nicht gut gegangen. Er hatte die Grippe und ziemlich hohes Fieber. Deshalb sind wir nach dem Mittagessen nach Hause gefahren.

 

16.12.1999
So Leute: Jetzt geht's erst richtig los!
Ich kann endlich gehen. Jetzt wird die Welt von oben erkundet. Zehn Schritte sind kein Problem mehr und die bringen mich immer von einem Haltepunkt zum nächsten.
Auf den Bildern seht ihr mich bei einer meiner Lieblingsbeschäftigung: Kasten mit dem Plastikgeschirr ausräumen und auf dem dritten Bild seht ihr meine Freundin Astrid (mit ihrer Mutti) aus der Krabbelgruppe.

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12.12.1999
Also es gibt doch noch Lebewesen, die kleiner sind als ich: 8 Wochen alte italienische Windspiele! Findet ihr nicht auch, daß die putzig sind? Und die sind genauso neugierig wie ich. Ich habe gleich mit einem Welpen Freundschaft geschlossen.

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11.12.1999
Jetzt habe ich einen neuen Freund: Meinen großen Teddybären. Eigentlich liegt er schon ganz lange in meiner Spielhöhle, aber ich habe ihn erst vor kurzem neu entdeckt und möchte ihn nicht mehr missen...

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8.12.1999
Montag und Dienstag haben Maler (den einen konnte ich überhaupt nicht leiden) noch das Wohnzimmer verwüstet.
Dank der Hilfe von Karli, Karin und Barbara ist aber jetzt alles wieder in Ordnung und ich kann in Ruhe durch die ganze Wohnung sausen. Karli half Papa Möbel und Kisten zu schleppen, während Karin und Barbara sich abwechselnd um mich kümmerten, sodaß Mama noch die letzten Putzarbeiten machen konnte.

 

16.12.1999
Mama hat heute bei mir den sechsten Zahn entdeckt! Jetzt habe ich oben und unten drei Zähne mit denen ich Mama schon ganz kräftig gebissen habe :-)

 

5.12.1999
Also jetzt weiß ich was los war: Unsere Wohnung wurde total verwüstet. Ich habe aus verschiedenen Gesprächen gehört, daß wegen der Umbauarbeiten im Haus auch in unserer Wohnung Schäden entstanden sind, die jetzt in der vergangenen Woche repariert wurden. Die gesamte Wohnung wurde neu ausgemalt und im Schlafzimmer wurde anstelle des Teppichs ein neuer Parkettboden gelegt.
Deshalb waren Mama und ich nicht hier.

 

4.12.1999
Patrick ist mich in Mödling besuchen gekommen! Dafür war Mama den ganzen Tag nicht da und sie ist erst am Abend mit Papa wiedergekommen.
Diesen Abend sind wir dann aber gemeinsam in die Wohnung gefahren!

 

2.12.1999
Oma hat heute ganz erschrocken festgestellt, daß ich schon drei Schritte ohne Anhalten gehen kann.
Mama konnte heute mit ihren Großeltern ins Theater gehen und ich bin mit Oma schlafen gegangen :-) hihi, die hat ja fast noch früher geschlafen als ich...

 

1.12.1999
Auch heute hat mich Papa niedergelegt, denn Mama ist mit Oma wieder in die Chorprobe gefahren - dazu ist er extra zu uns nach Mödling gekommen. Ich hatte schon Angst, daß ich ihn nicht mehr sehen werde. Zu Beginn habe ich ihn auch nicht so richtig erkannt und nicht gewußt, was das sollte, aber ich glaube jetzt, daß Mama und Papa doch noch gut miteinander sind und das einen anderen Grund haben muß, daß wir zur Zeit bei Oma wohnen.

 

30.11.1999
Heute blieb ich den ganzen Nachmittag alleine bei Oma. Wo Mama war konnte ich nicht ganz herausfinden, aber alle haben sich am Abend gefreut, als sie zu uns kam und mitteilte, daß mit dem Geschwisterchen alles in Ordnung sei.
Was heißt denn hier Geschwisterchen?

 

28.11.1999
Heute sind Mama und ich zu Oma nach Mödling übersiedelt. Was das soll weiß ich noch nicht so recht. Ich habe hier ein eigenes Bett bekommen und sogar meinen Reisesitz mit - also nehme ich an, daß wir hier länger bleiben werden.

 

24.11.1999
Schön langsam gefällt es mir riesig, daß ich an Möbelstücken entlang gehen kann - ich halte mich dabei nur mit einer Hand fest! (hihi -- und Omi hat der Schlag getroffen, wie sicher ich darin schon bin :-) )
Heute hat mich Papa ganz alleine schlafengelegt. Mama war im Chor noch schnell für das Weihnachtskonzert proben. Sie war am nächsten Tag ganz stolz auf uns, daß wir das so gut gemeistert haben, dabei habe ich ja nur ganz normal geschlafen :-)

 

22.11.1999
Nachdem wir nun das Spielchen von Freitag bis heute ständig wiederholten habe ich es nun geschafft, daß Mama mich eigentlich nur niederlegen braucht (wenn ich auf ihr eingeschlafen bin :-) ) und ich dann in der Früh so gegen halb Sieben Uhr aufwache. Ist eigentlich ganz toll, wenn man so lange schläft.
Man hat am Tag viel mehr Zeit anzustellen, denn jetzt schlafe ich zur Strafe am Tag nur noch zu Mittag eine Stunde...

 

20.11.1999
Der nächste Zahn ist nun durch und weitere kündigen sich auch schon an... Jetzt bin ich natürlich ein bißchen unleidlich, aber Mama wird das schon schaffen :-)))

 

19.11.1999
Heute war das Einschlafen nicht so schwer, aber als ich aufwachte und ganz laut geschrien habe (weiß auch nicht, warum ich das immer in der Nacht mache), kam Mama um den Schnuller zu geben und hat mich nicht mehr herausgehoben. Sie hat gesagt, daß ich ihr schon zu schwer bin (8,45kg) und sie auch nicht bereit ist, sich von mir hänseln zu lassen.
Ich ließ die Worte einmal wirken und wartete ab, was passieren wird. Stellt euch vor: sie ist dann einfach wieder ins Nebenzimmer gegangen! - ohne mich mitzunehmen! Na da mußte ich noch lauter schreien, denn so geht das ja nun wirklich nicht.
Aber mit der Zeit bin ich dann eingeschlafen und am nächsten Tag nach knapp zwölf Stunden Schlaf wachte ich dann zufrieden und ausgeruht auf.

 

20.10.1999
Hier seht ihr, wie mobil ich schon bin. Mit einer eigenen Technik habe ich es geschafft mich nun endlich effizient fortzubewegen. Dabei werde ich manchmal sogar so schnell, daß Mama oft zu spät kommt, wenn ich mich wieder einmal übers Katzenfutter hermache... Schmeckt recht eigen, aber die Katzen essen es ja auch, da muß ich es ebenso versuchen. Man soll ja nichts unversucht lassen. Und wie man auf den Bildern sehen kann, mache ich mich auch schon mit CDs vertraut.

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17.10.1999
Baden ist wirklich eine tolle Sache. Schade, daß ich das nicht immer machen kann... Das Spielen im Wasser macht riesig Spaß. Weniger lustig ist dann das Abtrocknen... aber anscheinend muß das unbedingt sein.

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15.10.1999
Diesen Abend verbrachten wir mit unseren ungarischen Freunden. Sabi (wie man den Namen auf ungarisch schreibt muß ich mich erst erkundigen), ist zwei Monate jünger als ich, aber er ist schon ein bißchen größer. Jedoch so aktiv und mobil wie ich ist er noch nicht, und das hat ihn schon manchmal erschreckt. Wie man aber sehen kann ist er ein lustiger Kerl und der Abend war sehr nett.

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4.10.1999
Eigentlich schmeckt mir der Grießbrei doch nicht so gut. Ich werde ab jetzt am Abend lieber Butterbrot mit Schinken essen :-)
Und krabbeln kann ich auch schon recht gut - dabei habe ich eine eigene Technik: mit dem rechten Fuß stehe ich auf und schiebe mich weiter, dabei lasse ich den linken Fuß immer so weit angewinkelt, daß ich mich bei Bedarf sofort niedersetzen kann. Aber hochziehen und Gehen ist immer noch besser, da erreiche ich auch schon die CDs beim Radio und kann damit so schönen Wirbel machen.

 

22.9.1999
Jetzt bin ich fast acht Monate alt und habe genau 8,00 kg.
So geht also 'Laufen'... : ich ziehe mich an meiner Spielzeugkiste hoch, diese rutscht am Parkettboden und ich steige nach. Wozu soll ich mich also anstrengen und krabbeln üben, wenn das Gehen doch so einfach ist?!

 

15.9.1999
Seit einer Woche esse ich abends Grießbrei. Nicht jede Sorte ist gleich gut, aber der mit Vanille schmeckt mir ausgezeichnet.

 

9.9.1999
Die Kinderärztin ist mit mir sehr zufrieden und meinte, daß ich mit meinen 65,5 cm und 7,80 kg (Anfang 8. Monat) sehr gut aussehe.
Aber am meisten freut mich, daß ich mich seit heute ganz alleine aufsetzen kann! Leute, Leute das macht echt Spaß, zuerst ist es mir in der Früh passiert, dann habe ich es den ganzen Tag über nochmals probiert, aber so richtig ist es mir dann erst am Abend gelungen; das gab mir solche Energie, daß ich es gleich bis neun Uhr abends üben musste (normalerweise gehe ich schon um halb acht ins Bett :-) )

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11.8.1999
Jetzt wissen wir es ganz genau: Mit meinen 6 Monaten bin ich 63 cm groß, und habe 7,42 kg. Hier nun eine kurze Zusammenfassung, was ich inzwischen alles kann:

  • Umdrehen
  • Sitzen
  • vom Löffel essen
  • aus dem Glas trinken (geht zwar noch ein bisserl etwas daneben, aber ich komme schon zu meinem Teil)
  • alles anknabbern, das mir zwischen meine zwei Zähne kommt


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8.8.1999
Wir sind nun zurück vom Urlaub wieder in Wien... Ach Du meine Güte ist es hier heiß! und schwül und ... überhaupt gefällt es mir da gar nicht. Da hat es eine stickige Luft und keine Bäume und so weiter... Taugt mir gar nicht.
Aber: seit heute bekomme ich zu Mittag mit dem Löffel schon Karotten! Na die sind vielleicht lecker! Es gibt also doch noch anderes als Muttermilch.

 

7.8.1999
Also irgendwie verstehe ich das nicht so ganz: Weshalb fährt man eine Zeit lang an einen Ort, der einem riesig toll gefällt, nur um dann enttäuscht wieder heimfahren zu müssen? Hm... vielleicht verstehe ich das mit dem Urlaub machen später einmal. Auf jeden Fall habe ich jetzt auch schon Urlaub gemacht.
Wir waren in der Steiermark (den genauen Ort verrate ich nicht, denn sonst wollen alle dort hin), wo wir bei einer sehr lieben Familie, die auch einige Tiere hat, wohnten. Die Großen nennen das auch Bauernhof.
Bei sehr schönem Wanderwetter haben wir jeden Tag etwas Tolles unternommen. Einmal bin ich sogar mit Mama am Sessellift gefahren... irgendwie war das lustig. Da rollt man sitzend einen Berg hinauf - den wir sonst an allen anderen Tagen gegangen wären - nur um die Aussicht zu genießen.
Einen anderen Tag waren wir in der Bärenschützklamm. Na das war vielleicht ein Lärm, als das viele Wasser über die Steine tobte, und soooo viele Bäume. Nach dem anstrengenden Anstieg zum ‚Guten Hirten' wanderten wir weiter auf die Teichalm, wo uns Freunde mit den Hunden empfingen (die Hunde konnten nicht mitkommen, da die Klamm zum Großteil aus Leitern besteht). Das hat mich alles so sehr fasziniert, daß ich am ganzen Tag bloß eine halbe Stunde geschlafen habe.
Was haben wir noch gemacht... ach ja einmal spazierten wir nach St. Kathrein am Hauenstein, da waren wir auch einen ganzen Vormittag unterwegs. Dann waren wir bei Wasserspielen und einem Holzschnitzer. Aber ganz besonders war auch der Besuch im Tierpark Herberstein. Der Clemens (das ist der Hund von meiner Tante) und die Alexa (ist der Hund von Freunden) waren ganz aufgeregt bei den vielen Tieren. Welches Tier mir am besten gefallen hat, kann ich nicht sagen, es waren einfach zu viele, aber besonders putzig waren die Erdmännchen, die überall im ganzen Tierpark herumtollen.
Ich konnte alles immer ganz genau betrachten, da ich meistens bei Papa am Rücken (in meiner Rückentrage) saß. Das ist echt eine super Sache. Bin überall mittendrin und sehe alles aus der Sicht der Großen. Machte mir Riesen Spaß. Inzwischen kann ich ja schon selber sitzen (seit 22.7.99) und kann mich auch vom Bauch auf den Rücken kugeln (- geht jetzt auch schon mit Windel und nicht nur, wenn ich zornig bin).
Zwei Tage bevor wir in Urlaub fuhren, konnte ich endlich ohne Hilfe sitzen. Deshalb durfte ich dort auch schon in einem eigenen Hochstuhl bei Tisch dabei sein und kostete auch schon einige tolle Sachen. Die Himbeeren zum Beispiel waren ein bisserl sauer, aber nach einigem Probieren haben sie mir dann doch noch sehr gut geschmeckt. Besonders gut aber war der Apfelsaft (da ich bei Flascherl nur den Sauger anknabbere, trinke ich schon wie die Großen aus dem Glas).

 

7.7.1999
Hey Leute. Jetzt geht's rund. Ich kann schon vom Rücken auf den Bauch kugeln - das geht zur Zeit aber nur ohne Windelhose, da kann ich mich besser bewegen :-) Übrigens bin ich gerade 62 cm groß und wiege 6,90 kg.

 

5.7.1999
Am Bauch liegen und um die eigene Achse drehen macht fast Spaß, aber derzeit mache ich das nur, wenn ich glaube, daß ich schlafen soll und dementsprechend zornig bin... Ich kann doch nicht immer nur schlafen... Aber denen werd' ich's schon zeigen, denn ab heute werde ich nur noch 1/2 Stunde am Tag schlafen - ich bin doch schon groß ... und überhaupt... spiele ich ja auch schon mit meinen Zehen...

 

30.6.1999
Wieder ein Wochenende in Fischbach. Diesmal mit den Großeltern. Jetzt weiß ich endlich wozu Zähne gut sind. Ich kann Brotrinde kauen. ... und auf der Pretulle wandern war ich auch schon. Da sah ich das erste Mal ganz riesig große Milchrehe (Mama sagt auch Kühe dazu).

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17.6.1999
Der zweite Zahn lässt bereits seine Spitzen spüren.

 

14.6.1999
Noch keine fünf Monate alt und schon ist der erste Zahn am Unterkiefer durchgekommen! Aber wofür der gut sein soll habe ich noch nicht verstanden (denn beim Essen interessiert mich nur Mamas Milch).

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3.6.1999
Ich bin jetzt über vier Monate alt, habe inzwischen 6,33 Kilo und bin 60 cm groß. Spaß macht mir zur Zeit:

  • auf den Tisch zu klopfen und alles in Reichweite über die Kante zu schieben
  • in Lokalen die Speisekarten abzuschlecken (gibt's da nichts anderes?)
  • den Bäumen im Wind zuzusehen
  • nur von Mami betreut zu werden (Alle sagen, daß ich zum 'fremdeln' noch zu jung bin, aber die haben ja alle keine Ahnung :-) )

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25.4.1999
an dem Freitag, an dem ich 12 Wochen alt wurde (23.4.99) habe ich plötzlich einiges dazugelernt:

  • Spielzeug in die Hand zu nehmen, wenn es mir hingehalten wird
  • Sachen abzuschlecken (schmeckt aber nicht alles besonders gut)
  • zu quietschen - ist doch viel schöner als nur zu schreien
  • Bewegungen zu folgen (z.B. den Fischen im Aquarium zuzusehen)
  • die Beine ganz weit in die Höhe zu strecken

 

21.4.1999
Ich bin inzwischen drei Monate alt - 55cm groß und 5,6kg schwer - und ich kann schon:

  • den Kopf heben und halten
  • meine Eltern erkennen
  • lachen (besonders gerne lache ich meinen Bruder an)
  • mich in Bauchlage abstützen und den Kopf heben
  • an den Händen meiner Eltern zum Sitzen aufziehen (da sieht die Welt gleich ganz anders - viel interessanter - aus)
  • mich mit Mami unterhalten (sie versteht mich zwar nicht immer, aber es macht Spaß)

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4.4.1999
Ostern 1999 (4.4.1999) ist ein Meilenstein in meiner Entwicklung:
Ich habe die erste Nacht durchgeschlafen!
denke, das werde ich jetzt öfter machen, dann ist Mutti auch besser drauf und wir können ganz viel unternehmen denn plötzlich gefällt es mir, wenn ich im Tragetuch spazieren getragen werde;

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15.3.1999
heute habe ich das erste mal meine Mutti angelächelt!!!

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4.2.1999
Heute hat uns mein Papi, nach 5 Tagen Spitalsaufenthalt, nach Hause gebracht. Da gibt es auch zwei Katzen, die ganz schön blöd geschaut haben, als meine Eltern mich im Vorzimmer abstellten. Aber Gustav und Minki haben sich sehr schnell an mich gewöhnt, und ich denke, daß sie mich auch akzeptiert haben, denn in meinem Gitterbett schläft es sich ganz toll zu Dritt :-)

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29.1.1999
Schon am Morgen habe ich gemerkt, daß sich etwas ändern wird. Mutti hat schon am Vormittag Papi in der Firma angerufen und dann sind wir mit dem Taxi ins Wilhelminenspital gefahren. Dort war dann zu Mittag allen klar, daß wir schon im Spital bleiben werden. Am Nachmittag hat es dann so richtig angefangen. Schneller als alle dachten, hatte ich am Abend (um 20:12 Uhr)die Strapazen schon hinter mir und ich konnte mich mal so richtig umsehen, wo ich eigentlich bin.
Also ich muß schon sagen: bei euch ist es sehr hell, laut und kalt. Aber ich werde mich sicher schnell daran gewöhnen, denn so neugierig wie ich auf euch alle bin, darf ich die Zeit nicht mit Schreien und Unnötigem vergeuden.